BVG 2005

Warum technische Grundlagen?

Die Berechnungen der Verpflichtungen der Pensionskassen basieren auf biometrischen Grundlagen, also beispielsweise der Wahrscheinlichkeit zu sterben, invalid zu werden oder zu heiraten. Diese Wahrscheinlichkeiten werden aus Statistiken gewonnen, die aufgrund von Beobachtungen grosser Versichertenbestände über mehrere Jahre erstellt werden. Das Zusammenstellen aller Wahrscheinlichkeiten inklusive den sich daraus ergebenden Barwerten zur Berechnung von Pensionsverpflichtungen wird mit "technische Grundlagen" bezeichnet.

Die technischen Grundlagen müssen regelmässig erneuert werden, da beispielsweise die Sterbe- und die Invalidierungswahrscheinlichkeiten nicht konstant sind, sondern sich verändern. Die fortlaufende Erhöhung der Lebenserwartung der letzten Jahrzehnte ist ein bekanntes Beispiel dafür, aber auch die mitunter nach konjunktureller Entwicklung tieferen oder höheren Invalidierungswahrscheinlichkeiten.

Die technischen Grundlagen BVG 2005?

Bis Dezember 2002 wurden auch in autonomen Pensionskassen die technischen Grundlagen des Bundes (EVK90 und EVK2000) und der Versichertenkasse der Stadt Zürich (VZ90 und VZ2000) angewendet.

Mit der Veröffentlichung der technischen Grundlagen BVG2000 im Dezember 2002 existieren erstmals technische Grundlagen, die auf statistischen Auswertungen in grossen autonomen Pensionskassen von privatrechtlichen Unternehmen basieren.

Die neuen BVG 2005 werden auf der Grundlage der statistischen Auswertungen der teilnehmenden Pensionskassen der Jahre 1999, 2000, 2001, 2002, 2003 und 2004 erstellt, beinhalten also auch die statistischen Auswertungen für die Erstellung der BVG 2000.

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Medienmitteilung 16.12.2002
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