Pensionskassenstatistik
2002
Im September
2004 hat das Bundesamt für Statistik (BfS) die Ergebnisse der
Pensionskassenstatistik 2002 veröffentlicht
Der Bestand
der Vorsorgeeinrichtungen nahm weiterhin ab: Ende 2000 zählte
das BfS 9'096 Vorsorgeeinrichtungen (wovon 5'678 ohne Versicherte),
nach der Statistik 2002 waren es Ende 2002 noch 8'134 (wovon 4'964
ohne Versicherte) – was einer jährlichen Abnahme über
diese Zeitspanne von mehr als 5% entspricht.
Die Einrichtungen
öffentlichen Rechts (-8.2%) waren von dieser Abnahme weniger
stark betroffen als diejenigen privaten Rechts (-10,6%). Während
die Zahl der aktiven Versicherten bei den öffentlich-rechtlichen
Einrichtungen um 3.3% abnahm, legte diejenige der privat-rechtlichen
Vorsorgeeinrichtungen um 3.8% zu und umfasst nun 2'806'141 Versicherte.
Quelle:
BfS, Pensionskassenstatistik 2002

Risikodeckung
Die Charakteristik
oder Art der Risikodeckung gibt Aufschluss darüber, welche
Risiken – Alter, Tod oder Invalidität – die Vorsorgeeinrichtung
selber trägt und für welche sie sich rückversichern
lässt.
Nachstehende
Tabelle zeigt die Zahl der Vorsorgeeinrichtungen und der Versicherten
nach der Charakteristik und ihre Entwicklung seit 1994.
Eine Ausnahme zur allgemeinen rückläufigen Tendenz bildeten
einzig die autonomen Vorsorgeeinrichtungen mit einer Zusatzversicherung
für Spitzenrisiken. Die häufigste Art der Risikodeckung
unter den Vorsorgeeinrichtungen mit reglementarischen Leistungen
und aktiven Versicherten bleibt aber nach wie vor die teilautonome
Vorsorgeeinrichtung.
Quelle:
BfS, Pensionskassenstatistik 2002

Für
die autonomen Kassen ohne Rückversicherung, die sämtliche
Risiken selber tragen, sind die technischen Grundlagen BVG besonders
wertvoll.
Link
zur Pensionskassenstatistik 2002
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